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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft können Sie sich kostenlos und bundesweit bei einem der zahlreichen EUTB®-Angebote beraten lassen. Die EUTB® bietet ihnen insbesondere die

  • Möglichkeit sich schon vor der Beantragung von Leistungen etwa zu Fragen der medizinischen Rehabilitation unabhängig und kostenfrei beraten zu lassen,
  • Vermittlung zu dem in ihrem Fall zuständigen Rehabilitationsträger, z. B. dem Träger gesetzlichen Rentenversicherung,
  • Orientierung darüber, welche Leistungen für Sie oder Ihre Familienangehörigen in Betracht kommen können,
  • Beratung zu ihren beruflichen Perspektiven und wie Sie einen passenden Arbeitsplatz finden oder diesen erhalten.

Die EUTB®-Angebote beraten Sie nach dem Prinzip „Eine für alle“, das bedeutet, dass Sie sich an eines der bundesweit rund 500 Angebote der EUTB® wenden können - unabhängig von einer konkreten Beeinträchtigung.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen mit Behinderungen sowie Ihre Angehörigen und Menschen, die von Behinderungen bedroht sind. Gerne können Sie sich zu der Beratung begleiten lassen.

Die Beratung erfolgt unabhängig und auf „Augenhöhe“ mit Ihnen. Ziel ist es, Sie in der konkreten Lebenssituation dabei zu unterstützen, Entscheidungen selbstbestimmt treffen können. Und zwar:

  • ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen,
  • unabhängig von Trägern, die Leistungen bezahlen, oder von Leistungserbringern,
  • ergänzend zur Beratung anderer Angebote.

Die Abkürzung EUTB® steht für „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (siehe auch „Was ist die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung?).
EUTB®-Angebote umfasst alle die seit 1. Januar 2018 bundesweit rund 500 regionalen Beratungsangebote, die Sie kostenfrei zu Fragen rund um Rehabilitation und Teilhabe unterstützen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert auf der Grundlage des neuen § 32 SGB IX sowie einer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erlassen Förderrichtlinie die Errichtung der EUTB® .

Im Beratungsatlas auf der Webseite www.teilhabeberatung.de unter https://www.teilhabeberatung.de/beratung/beratungsangebote-der-eutb finden Sie alle vom BMAS geförderten regionalen Angebote der EUTB® aufgelistet. Ihre Suche können Sie nach Bundesland, besonderen Erfahrungen mit spezifischen Teilhabebeeinträchtigungen und nach Adressen filtern. Sie entscheiden selbst, durch wen und wo Sie sich beraten lassen möchten.

Folgende Quellen können Sie als Ausgangspunkt für Ihre Informationssuche nutzen:

  • Die Fachstelle Teilhabeberatung informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus den Bereichen Teilhabe, Inklusion und über ausgewählte EUTB®-Angebote im Rahmen eines Newsletters. Wenn Sie den Newsletter abonnieren möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: https://www.teilhabeberatung.de/artikel/newsletter-anmeldung

Ältere Artikel zum Nachlesen sowie vergangene Newsletter finden Sie in unserem Archiv: https://www.teilhabeberatung.de/artikel/newsletter-archiv

 

Der Zugang zu einem EUTB®-Angebot ist nicht örtlich beschränkt. Sie können sich also bundesweit in jedem EUTB®-Angebot beraten lassen. Da jedoch teilweise unterschiedliche Zuständigkeiten auf Landesebene geregelt sind, empfiehlt es sich, ein EUTB®-Angebot im eigenen Bundesland aufzusuchen.

Die Beratung in den EUTB®-Angeboten soll von Betroffenen für Betroffene nach der Methode des Peer Counseling erfolgen. Im Wörterbuch der Teilhabe finden Sie eine detaillierte Erklärung zu diesem Begriff: https://www.teilhabeberatung.de/woerterbuch/peer-counseling

Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt die regionalen Angebote der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®) fachlich und organisatorisch. Sie ist angesiedelt bei der gsub mbH, der Selbstbestimmt Leben UG (haftungsbeschränkt) und der Humboldt-Universität zu Berlin, Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen am Institut für Rehabilitationswissenschaften.
Weitere Informationen zu den Aufgaben der Fachstelle Teilhabeberatung können Sie auch der Präsentation der Fachstelle im Pressebereich entnehmen: https://www.teilhabeberatung.de/artikel/pressebereich-der-fachstelle-teilhabeberatung

Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt Beratungsangebote zu inhaltlichen Fragen, die sich aus Beratungssituationen ergeben, zum Beispiel zu sozialrechtlichen, sozialmedizinischen und sozialpädagogischen Themen. Außerdem beantwortet die Fachstelle Teilhabeberatung organisatorische Fragen unter anderem zu Schulungen, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung, Qualitätssicherung und Datenschutz.

Die Administration beantwortet Fragen zum Antragsverfahren, dem Zuwendungsbescheid, den Auflagen, dem Mittelabruf und der Verwendungsnachweisprüfung. Einen näheren Einblick in die Arbeit der Administration können Sie im Interview mit den Beteiligten nachlesen:
https://www.teilhabeberatung.de/artikel/die-eutb-administration-im-dialog

Ja. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Prognos AG und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH mit der Evaluation der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®) beauftragt. Frau Prof. Dr. Gudrun Wansing vom Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin ergänzt das Team mit ihrer fachwissenschaftlichen Expertise. Mit der Evaluation soll untersucht werden, inwieweit die vom Gesetzgeber verfolgten Ziele erreicht werden und welche Bedingungen dazu beitragen, dass Teilhabeberatung erfolgreich ist. Die Erkenntnisse sollen bereits während des Evaluationszeitraums genutzt werden. Weitere Informationen zu den Methoden und Fragestellungen finden Sie hier: https://www.teilhabeberatung.de/artikel/evaluation-der-erganzenden-unabhangigen-teilhabeberatung