Ziele und Aufgaben der Fachstelle Teilhabeberatung

  • Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt fachlich und organisatorisch die regionalen Beratungsangebote, die im Rahmen der EUTB ab dem 1. Januar 2018 gefördert werden.
  • Die Fachstelle Teilhabeberatung fördert die Vernetzung der EUTB-Angebote untereinander und mit anderen Beratungsangeboten.
  • Die Fachstelle Teilhabeberatung bietet ab Februar 2018 für alle Berater* innen der EUTB-Angebote eine verpflichtende Grundqualifizierung an.
  • Die Fachstelle Teilhabeberatung fördert das allen Beratungsangeboten zugrunde liegende Prinzip „Eine für alle“. Das bedeutet, dass die Beratung beeinträchtigungsübergreifend erfolgt.
  • Die Fachstelle Teilhabeberatung baut das Peer Counseling über die Grundqualifizierung, weitere Qualifizierungsangebote und strukturelle Maßnahmen systematisch aus.
  • Die Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt die regionalen EUTB-Angebote dabei, die Qualität der Beratung sicherzustellen.

Besonderes Augenmerk der Fachstelle Teilhabeberatung liegt auf dem Ausbau der Beratungsmethode des „Peer Counselings“, der Beratung von Betroffenen für Betroffene. Die EUTB wurde mit dem Bundesteilhabegesetz eingeführt, um die Leistungsberechtigten im sozialrechtlichen Dreieck oder dem Wunsch nach einem Persönlichen Budget zu stärken. Sie wird niedrigschwellig und unabhängig von Leistungsträgern und Leistungserbringern angeboten.

Peer Counseling ist besonders geeignet, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Betroffenen zu fördern.