Angebote von der Teilhabe-Beratung:

Die Beratungs-Angebote von der Teilhabe-Beratung gibt es überall in Deutschland.
Die Beratung ist dort kostenlos.
Sie müssen nichts bezahlen.

Bei diesen Sachen helfen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

  • Anträge für Geld.
  • Anträge für Hilfen.
  • Adressen von Einrichtungen.

Zum Bespiel von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Oder von einer Wohn-Gemeinschaft für Menschen mit Behinderungen

  • Suche nach einem Arbeits-Platz.
  • Weiter-Bildung bei der Arbeit.

Zum Beispiel als Prüfer für Leichte Sprache.

  • Wie Sie selbst über Ihr Leben bestimmen können.

In jedem Beratungs-Angebot in Deutschland bekommen Sie alle Informationen zu dem Thema Teilhabe.
Und zu dem Thema Rehabilitation.
Das heißt Wieder-Eingliederung.
Das bedeutet:
Etwas wieder so machen wie vorher.
Zum Beispiel:
Nach einer Krankheit wieder so arbeiten wie vor der Krankheit.
Oder nach einem Unfall wieder so gesund sein wie vor dem Unfall.

Sie müssen nicht zu einem bestimmten Beratungs-Angebot gehen.
Wenn Sie Fragen zum Thema Teilhabe haben.
Sie müssen nicht zu einem anderen Beratungs-Angebot:
Wenn Sie Fragen zum Thema Rehabilitation haben.
Alle Informationen bekommen Sie in einem Beratungs-Angebot.

Alle Beratungs-Angebote von der Teilhabe-Beratung sind unabhängig.
Das bedeutet:
Die gehören zu keiner Partei.
Und zu keinem Verband.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten gemeinsam für eine Sache.
Zum Beispiel:
Sie machen sich stark für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Die Teilhabe-Beratung gibt es zusätzlich zu anderen Beratungen.
Man kann auch sagen: ergänzend.
Deshalb heißen die Beratungs-Angebote:
Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nehmen Sie und Ihre Fragen ernst.
Sie beraten nur.
Entscheiden sollen Sie alles selbst.
Dabei geht es immer um Ihre Wünsche.
Und um Sachen, die Sie für sich brauchen.
Es geht nicht darum:
Für diese Sachen haben die Einrichtungen Geld.
Für diese Hilfen haben die Einrichtungen Geld.

Wer macht die Beratung?

Die Teilhabe-Beratung machen Menschen mit Behinderung.
Sie wissen am besten:
Das brauchen Menschen mit Behinderungen.
So muss eine Beratung für Menschen mit Behinderungen sein.
Denn sie haben oft das Gleiche erlebt.
Für diese Art von einer Beratung gibt es einen schweren Namen:
Peer Counseling.
Man spricht es so: Pier Kaun-Selling
In der Teilhabe-Beratung heißen die Berater und Beraterinnen mit Behinderungen:
Peer- Berater und Peer-Beraterin.
Man spricht es so: Pier-Berater und Pier-Beraterinnen.

In der Teilhabe-Beratung können Sie über alle Themen offen sprechen.
Sie können darüber sprechen:

  • Was Sie machen möchten.
  • Wo Sie nicht dazu-gehören.
  • Wo Sie nicht mit-machen können.
  • Wo Sie Hilfe brauchen.

Sie müssen nichts verschweigen.
Die Berater und Beraterinnen hören Ihnen zu.
Sie sagen nichts weiter.
Sie helfen Ihnen.

Wichtige Gesetze für die Teilhabe-Beratung

Im neuen Bundes-Teilhabe-Gesetz steht:
Es soll eine Teilhabe-Beratung geben.
Es gibt auch eine Förderung für die Teilhabe-Beratung.
Das heißt:
Der Staat gibt Geld für die Teilhabe-Beratung
Das steht im: 9. Buch Sozial-Gesetz-Buch.
Die Abkürzung dafür ist: SGB
Das Gesetz ist vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.
Die genauen Regeln für die Teilhabe-Beratung stehen in Paragraph 32.
Paragraph ist ein Abschnitt in einem Gesetz.
Man spricht es so: Paragraf.
Das ist das Zeichen dafür: §